Schule Schattdorf

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Geschätzte Eltern
Die wohlverdienten Ferien nach dem sechswöchigen Fernunterricht sind schon fast vorbei. Am Montag, 11. Mai 2020 startet die Schule gemäss Stundenplan mit dem Präsenzunterricht. Ebenso findet auch wieder die Mittagsverpflegung statt.
Wir freuen uns, motivierte und interessierte Schülerinnen und Schüler im Schulhaus begrüssen zu dürfen, welche die Schulhäuser wieder beleben.
Die Schule startet unter den geltenden Vorsichtsmassnahmen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), welche wir Ihnen nachfolgend aufführen.

Vorsichtsmassnahmen
• Kinder und Jugendliche sollen weiterhin den Kontakt zu gefährdeten Personen meiden und gegenüber Lehrpersonen Abstand einhalten.
• Regelmässiges und gründliches Händewaschen mit Seife.
• Das Berühren des Gesichts mit den Händen ist zu vermeiden.
• Die Handdesinfektion ist nicht zwingend nötig und soll bei den Kindern die Ausnahme sein.
• Das Händeschütteln ist zu vermeiden.
• Essen und Getränke dürfen nicht mit anderen geteilt werden.
• Das Schulhausareal soll nur von den Kindern und nicht von Eltern betreten werden.

Gefährdete Personen
• Wenn Ihr Kind zu den gefährdeten Personen zählt, dann beantragen Sie mit Arztzeugnis beim Schulrat bis am 12. Mai 2020 eine «temporäre Beschulung zu Hause».
• Das Gesuch wird dann geprüft und eine Verfügung mit den entsprechenden Auflagen und Bedingungen ausgestellt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Schulleitung.

Besondere Veranstaltungen
• Bis zur Lockerung des Versammlungsverbots ab 5 Personen und der allgemein geltenden Abstandsregeln werden keine Versammlungen im Schulumfeld durchgeführt.
• Aktivitäten mit der Klasse im Freien sind nicht verboten. Ausflüge sind auf das Kantonsgebiet zu beschränken und sollen ohne öffentliche Verkehrsmittel stattfinden. Schulreisen im traditionellen Sinn finden nicht statt.
• Die Bibliothek und die Mittagsverpflegung werden unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften geöffnet.
• Klassenübergreifende Lektionen werden auf ein Minimum beschränkt.
• Der Schulschluss wird in den einzelnen Klassen stattfinden. Es wird keinen gemeinsamen Schulschluss geben.
• Die Präsentation der Abschlussarbeiten der 3. Oberstufe findet ohne Publikumsveranstaltung statt.

Wir danken Ihnen für die Unterstützung und hoffen, dass wir bald auf diese begleitenden Massnahmen verzichten können.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten und gesunden Start in die letzten Wochen dieses Schuljahres 2020.

Mit freundlichen Grüssen Schulleitung, Schulrat und Lehrpersonen









12. juni 2020

Coronavirus – Aktuelle Lage der Bildung in Uri

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer
Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter

Allmählich kehren unsere Schulen zurück in den normalen Alltag, wie er vor Corona geherrscht hat, damals gewiss ab und zu als etwas langweilig empfunden wurde, jetzt aber umso mehr geschätzt wird. Seit einem Monat dürfen die Volksschulen die Schülerinnen und Schüler – selbstverständlich unter Einhaltung der jeweiligen Schutzkonzepte – wieder in den Klassenzimmern begrüssen. Wir alle freuen uns, dass seither weitere Lockerungen hin zur Normalität möglich waren.
Ein gutes und schönes Stück Normalität zurückgewonnen hat inzwischen auch unser Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri); es kehrte am 8. Juni 2020 zurück in den Präsenzunterricht. Die Lernenden wurden von Lehrpersonen und Schulleitung mit viel Freude und Leidenschaft willkommen geheissen. Nach langen drei Monaten Fernunterricht war es freilich für manche ein wenig schwierig, sich wieder in den schulischen Rhythmus einzuschwingen. Beim Qualifikationsverfahren laufen bei jenen Berufen, die praktische Arbeiten prüfen, weiterhin die betreffenden Prüfungen. In Berufen, wo andere Varianten des Qualifikationsverfahrens gelten, finden zurzeit die Beurteilungen statt. Ziel ist, dass alle Lernenden mit Lehrabschluss 2020 bis spätestens Ende Juli 2020 ihr Resultat erhalten. Auf die Durchführung der Lehrabschlussfeiern von Ende Juni und Anfang Juli 2020 musste aus Gründen der Sicherheit leider verzichtet werden. Aufgrund der vom Bundesrat inzwischen beschlossenen Lockerungen ist es uns aber möglich, die Lernenden der Abschlussklassen in zwei würdigen internen Feiern zu verabschieden, und zwar am 25. Juni 2020. Den Studierenden der Vollzeit-Berufsmatura können wir die Diplome am 26. Juni 2020 in einer kleinen Feier überreichen. An der Durchführung der Lehrabschlussfeiern von Ende August 2020 halten wir aktuell fest.
Was unsere Kantonale Mittelschule Uri angeht: Sie ist am 8. Juni 2020 ebenfalls vollständig in den Präsenzunterricht zurückgekehrt. Am kommenden Montag können nun wie geplant die schriftlichen Maturaprüfungen beginnen; sie dauern bis Ende der Woche und zählen zu einem Drittel für die Maturanote; massgebend für die beiden anderen Drittel ist die Jahresnote. Die Übergabe der Maturazeugnisse findet sodann am 1. Juli 2020 statt.
Bis dahin wollen wir an allen unseren Schulen und auf allen Schulstufen weiterhin ein gesundes Mass an Vorsicht walten lassen; schliesslich wollen wir keine zweite pandemische Welle riskieren. Unter welchen Bedingungen und Einschränkungen der Schulstart Mitte August 2020 erfolgen kann, ist noch nicht definiert. Sobald gefestigte Informationen vorliegen, werden Sie von uns oder via Ihre Schule entsprechend orientiert. Nun aber wünsche ich Ihnen allen einen würdigen Schuljahresabschluss und anschliessend erholsame Sommerferien. Die Serie meiner freitäglichen «Corona-Hirtenbriefe» endet mit diesem. Zum Schluss möchte ich denn auch noch einmal allen von Ihnen ganz herzlich danken für den ausserordentlichen Einsatz, den Sie in den vergangenen drei Monaten geleistet haben: ob als Lehrerin oder Lehrer, Schulleitende, Erziehungsberechtigte, Lernende und Studierende. Mit grossem Stolz auf das von Ihnen Geleistete darf ich sagen: Wenn wir mit diesem Engagement auch in Zukunft die Herausforderungen der Bildung in Uri anpacken, dann wird uns der Erfolg gewiss sein!

Freundliche Grüsse
Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat Beat Jörg


29. Mai 2020

Coronavirus – Aktuelle Lage der Bildung in Uri

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer
Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter

Unsere Hoffnungen haben sich erfüllt: Trotz der vom Bundesrat in den letzten Wochen gemachten Lockerungen sind die Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen tief geblieben. Das verdanken wir uns selbst, indem wir uns diszipliniert an die Verhaltensregeln und Schutzkonzepte – in der Schule und anderswo – gehalten haben. Darum dürfen wir uns nun über weitere Lockerungen freuen, die der Bundesrat diese Woche beschlossen hat und die ab dem 6. Juni 2020 gelten.
In der Volksschule (Kindergarten, Primarschule und Oberstufe), die bereits am 11. Mai 2020 in den Präsenzunterricht zurückkehren konnte, nähern wir uns immer mehr dem gewohnten Alltag. Gewisse Aktivitäten und Veranstaltungen im Schulumfeld werden wieder möglich. Ob nun eine Projektwoche, eine Schulverlegung und eine Schulschlussfeier wie vormals geplant oder doch ein wenig angepasst durchgeführt werden kann, hängt von den örtlichen Begebenheiten und weiteren Faktoren ab und liegt in der Kompetenz jeder Schule. Die Rahmenbedingungen finden sich in unserem kantonalen Schutzkonzept für die obligatorischen Schulen in Uri, das inzwischen in aktualisierter Fassung vorliegt (www.ur.ch, Suchbegriff Schutzkonzept). In jedem Fall halten wir uns weiterhin konsequent an die Hygiene- und Verhaltensregeln.
Im Einklang mit den vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen kehrt das Berufs- und Weiterbil- dungszentrum Uri (bwz uri) am 8. Juni 2020 zurück in den Präsenzunterricht. Die Freude ist gross. Das erforderliche Schutzkonzept ist in Arbeit und wird in der nächsten Woche auf der Website www.bwzuri.ch veröffentlicht. Beim Qualifikationsverfahren laufen bei jenen Berufen, die praktische Arbeiten prüfen, die betreffenden Prüfungen – unter Wahrung grösstmöglicher Sicherheit und auf
der Grundlage der erarbeiteten Schutzkonzepte. In Berufen, wo wegen der Corona-Pandemie andere Varianten des Qualifikationsverfahrens gelten, wird die Beurteilung laut aktueller Planung im Juni 2020 stattfinden. Ziel ist, dass alle Lernenden mit Lehrabschluss 2020 bis spätestens Ende Juli 2020 ihr Resultat erhalten. Auf die Durchführung der Lehrabschlussfeiern von Ende Juni und Anfang Juli 2020 musste aus Sicherheitsgründen leider verzichtet werden; wir werden unsere Lernenden aber in einem der Lage angemessenen internen Rahmen würdig verabschieden. An der Durchführung der Lehrabschlussfeiern von Ende August 2020 halten wir aktuell fest.
Ebenfalls fest halten wir an unserer Absicht, die Maturandinnen und Maturanden nach immerhin sechs Jahren Vollzeitunterricht in einem würdigen Rahmen zu verabschieden. Die interne Feier findet am 1. Juli 2020, 17.00 Uhr, in der Turnhalle der Kantonalen Mittelschule Uri statt. Die schriftlichen Maturaprüfungen führen wir wie geplant vom 15. bis zum 19. Juni 2020 durch; sie zählen zu einem Drittel für die Maturanote; massgebend für die beiden anderen Drittel ist die Jahresnote. Bereits am 8. Juni 2020 kehren die vierten und fünften Klassen zurück in den Präsenzunterricht – wo die ersten bis dritten Klassen schon seit dem 11. Mai 2020 sind. Schulleitung und Lehrkörper erarbeiten zurzeit die Modalitäten für diese Rückkehr; sie werden im Lauf der nächsten Woche darüber informieren. Sie sehen: Die Zeit der ausserordentlichen Lage in der Bildung geht eilends ihrem Ende zu. Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler sind froh, dass das Lernen wieder überall im direkten Austausch und innerhalb der Klasse erfolgen kann. Denn das – der direkte Austausch im Unterricht – ist der Kern jeder erfolgreichen Schule. Allen, die uns dabei helfen, heute und in Zukunft in der Schule erfolgreich zu sein, danke ich herzlich!

Freundliche Grüsse
Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat Beat Jörg


15. Mai 2020

Coronavirus – Aktuelle Lage der Bildung in Uri

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer
Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter

Noch selten haben sich so viele Menschen so sehr auf den Schulanfang gefreut wie am vergangenen Montag, als unsere Volksschulen vom Fern- zum Präsenzunterricht zurückkehren durften. Die Schüler und Schülerinnen freuten sich ganz fest, ihre Gspändli wiederzusehen – und sicher auch, obschon vielleicht ein bisschen weniger fest, ihre Lehrerinnen und Lehrer. Lehrerinnen und Lehrer ihrerseits freuten sich, ihre Schützlinge endlich wieder im Klassenzimmer willkommen zu heissen und ohne technische Hürden unterrichten zu können. Die Eltern schliesslich freuten sich, neben Beruf und Hausarbeit wieder einmal etwas mehr Zeit für sich zu haben. In diesem Sinn hat die lange Zeit des Corona-bedingten Fernunterrichts vermutlich vielen von uns den Blick geschärft für den immensen sozialen Wert, den eine moderne Volksschule wie die unsere hat.
Wie ich von Seiten der Schulleitenden erfahren habe, verlief die Rückkehr zum Präsenzunterricht bisher ohne grössere Probleme. Für die gewissenhafte und gleichwohl pragmatische Umsetzung des kantonalen Schutzkonzepts vor Ort danke ich allen Schulleitenden und Lehrpersonen ganz herzlich! Es ist uns allen bewusst, dass im Unterricht der gewünschte Mindestabstand zwischen Lehrperson und den Schülerinnen und Schülern nicht immer eingehalten werden kann. Wir vertrauen aber auf die Einschätzung der Kinderärzte, wonach Schülerinnen und Schüler nicht gefährdet sind und wonach von ihnen auch keine grosse Gefahr zur Verbreitung des Virus ausgeht. Dieses Vertrauen haben auch die Lehrpersonen und die Familien: In dieser Woche blieben nur vereinzelt Schülerinnen und Schüler aus Haushalten mit Risikopatienten zuhause. Von den Lehrerinnen und Lehrern waren fast alle in der Schule vor Ort.
Weiterhin im Modus des Fernunterrichts befindet sich gemäss Vorgaben des Bundesrats das Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri). Bei der Notengebung in den verschiedenen Berufen und Fächern konnte inzwischen Klarheit geschaffen werden. Beim Qualifikationsverfahren sind bei jenen Berufen, die praktische Arbeiten prüfen, die betreffenden Prüfungen angelaufen – unter Wahrung grösstmöglicher Sicherheit und auf der Grundlage der erarbeiteten Schutzkonzepte. In Berufen, wo wegen der aktuellen Corona-Lage andere Varianten des Qualifikationsverfahrens gelten, wird die Beurteilung laut aktueller Planung im Juni 2020 stattfinden. Auf die Durchführung der Lehrabschlussfeiern von Ende Juni und Anfang Juli 2020 muss aus Sicherheitsgründen leider verzichtet werden.
Ob wenigstens die Lehrabschlussfeiern von Ende August 2020 stattfinden können, werden wir noch vor Beginn der Sommerferien entscheiden. In jedem Fall ist es unser Ziel, dass alle Lernenden mit Lehrabschluss 2020 bis spätestens Ende Juli 2020 ihr Resultat erhalten.
Bei der gymnasialen Maturität finden in Uri wie bereits gemeldet lediglich schriftliche Prüfungen statt (und zwar in der Zeit vom 15. bis 19. Juni 2020). Der Entscheid, wie diese schriftlichen Prüfungen im Verhältnis zur Jahresnote zu gewichten sind, obliegt dem Mittelschulrat. Er wird demnächst darüber informieren. In jedem Fall strebt der Mittelschulrat eine faire Lösung für alle Beteiligten an.
Fairness für alle und besonders für jene, die in der Phase des Fernunterrichts bei weitem nicht immer ideale Bedingungen hatten: Das war in den vergangenen Wochen eine wichtige Leitlinie für unser Handeln. Und wird es weiterhin sein. Wir setzen daher weiterhin alles daran, dass trotz Corona-Krise die Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler, Lernende und Studierende intakt bleiben. Allen, die uns dabei helfen, danke ich herzlich. Wenn uns das Virus auch zum Abstandhalten zwingt; im Geiste stehen wir zusammen.
Freundliche Grüsse
Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat Beat Jörg


1. Mai 2020

Coronavirus – Aktuelle Lage der Bildung in Uri

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer
Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter

Nun herrscht Klarheit: Der Bundesrat hat vergangenen Mittwoch bestätigt, dass die obligatorischen Schulen am 11. Mai 2020, also nach unseren Urner Frühlingsferien, ihre Türen wieder öffnen dürfen. In der Volksschule (Kindergarten, Primarschule und Oberstufe) steht der ersehnten Rückkehr in den Präsenzunterricht somit nichts mehr entgegen. Aber aufgepasst: Obschon neuste Erkenntnisse aus der Wissenschaft zeigen, dass Kinder und Jugendliche nicht Treiber der Corona-Pandemie sind, so sind bei der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts doch dem Alter der Schülerinnen und Schüler entsprechende Vorsichtsmassnahmen nötig. Darum haben wir für unsere Schulen ein kantonales Schutzkonzept (www.ur.ch; Suchbegriff: Schutzkonzept) erarbeitet, das in der kommenden Woche nun von jeder Schule eingeführt wird, wobei auf die zum Teil unterschiedlichen Begebenheiten vor Ort Rücksicht genommen werden kann.

Derweil gönnen sich die Lernenden und Lehrpersonen im Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri) ein paar Tage unterrichtsfreie Zeit. Hier soll der Präsenzunterricht am 8. Juni 2020 wieder starten. Bis dahin wird auch für die Schulen der Sekundarstufe II ein Schutzkonzept vorliegen. Beim Qualifikationsverfahren ist die Ausgangslage mit Blick auf die praktischen Prüfungen in den meisten Berufen inzwischen klarer geworden: Die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) haben ihre Eingaben beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) gemacht. Das SBFI hat die Eingaben geprüft und gibt die Variantenwahl für die praktischen Prüfungen in einem laufenden Prozess zur Umsetzung frei, so dass die kantonalen Prüfungsleitungen und die Chefexperten hernach alle Details planen können. Die betreffenden Lernenden werden entsprechend informiert.

Was die Berufsmaturität angeht: Hier hat der Bundesrat nach Konsultation der Verbundpartner der Berufsbildung (Bund, Kantone, Organisationen der Arbeitswelt) und der Hochschulrektorenkonferenz Swissuniversities am vergangenen Mittwoch beschlossen, ganz auf Erfahrungsnoten zu basieren. Ein wenig anders fiel der Entscheid des Bundesrats bei der gymnasialen Maturität: Jeder Kanton kann selber beschliessen, ob er schriftliche Prüfungen durchführen will. Die Kantone können so auf ihre Weise der unterschiedlichen Betroffenheit durch die Corona-Pandemie und den unterschiedlichen pädagogischen und organisatorischen Gegebenheiten, die aus dem Verbot des Präsenzunterrichts resultiert haben, Rechnung tragen. In jenen Kantonen, wo keine Prüfungen stattfinden, wird das Zeugnis auf der Basis von Erfahrungsnoten abgegeben. Der Entscheid des Bundesrats bedeutet nun, dass der Kanton Uri seinen Plan umsetzen kann, die schriftlichen Prüfungen stattfinden zu lassen (und zwar in der Zeit vom 15. bis 19. Juni 2020), die mündlichen Prüfungen aber zu streichen.
Wie die schriftlichen Maturaprüfungen im Verhältnis zur Jahresnote zu gewichten sind, werden der Mittelschulrat und die Maturitätskommission bis Mitte Mai 2020 entscheiden. Ebenfalls bis dahin werden die Beschlüsse zum Promotionsverfahren im laufenden Schuljahr vorliegen. In der nächsten Woche arbeitet die Leitung der Mittelschule zudem intensiv an den Vorbereitungen zum Start des Präsenzunterrichts für die ersten drei Jahrgangsstufen am 11. Mai 2020; die oberen drei Klassen (4. bis 6.) sollen am 8. Juni 2020 folgen.

Wir sehen: Allmählich, Schritt für Schritt, geht das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Schweiz wieder in den Normalzustand über. Für den Bereich der Bildung dürfen wir sagen, dass wir unser grosses Ziel – die Bildungschancen für Schülerinnen und Schüler, Lernende und Studierende – intakt zu halten –, nie aus den Augen verloren haben und voraussichtlich gut erreichen werden. Dazu erforderlich war und ist weiterhin ein grosser Kraftakt von allen, die sich in der Bildung engagieren. Dass Sie diesen Kraftakt geleistet haben und weiterhin leisten, dafür danke ich Ihnen herzlich! Uns allen wünsche ich weiterhin gutes Gelingen!

Freundliche Grüsse
Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat Beat Jörg


24. April 2020

Coronavirus – Aktuelle Lage der Bildung in Uri

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter
Weiterhin verlangt der Corona-Lockdown viel von uns ab. Aber weiterhin halten wir tapfer gegen das Virus und seine Wirkungen. Von kommender Woche an soll das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Schweiz schrittweise wieder in den Normalzustand überführt werden. Auch für die Schulen ist das Ende des Fernunterrichts in Sicht. Waren die vergangenen Wochen mit dieser neuen Form des Unterrichts auch anspruchsvoll, so haben wir dabei doch auch vieles lernen dürfen: den Umgang mit technischen Hilfsmitteln, die erweiterte Selbstständigkeit und die Krisenfestigkeit. Die Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und natürlich die Eltern haben Ausserordentliches geleistet. Darauf dürfen wir mit Recht stolz sein. Wie geht es nun weiter in der Bildung?
In der Volksschule (Kindergarten, Primarschule und Oberstufe) ist die ersehnte Rückkehr in den Präsenzunterricht für den 11. Mai 2020 geplant – im Anschluss an unsere Frühlingsferien. Über die Details wird der Bundesrat am 29. April 2020 entscheiden. Bereits klar ist, wie die Promotion und die Beurteilung im aktuellen Schulsemester zu erfolgen haben; das hat der Erziehungsrat des Kantons Uri vorgestern Mittwoch beschlossen. Es gilt: Die Noten aus dem ersten Semester dienen als Basis für das Zeugnis im zweiten Semester. Damit der Fernunterricht niemanden benachteiligt, können die Noten nur gleich bleiben oder besser werden. Auch Repetitionen und Niveauwechsel gibt es nur, wenn alle damit einverstanden sind. So bleibt für alle genügend Zeit, um ohne unnötigen Druck den Stoff aus dem Fernunterricht zu vertiefen und zu testen. Wo Lücken sichtbar werden, lassen sich diese in den nächsten Monaten und Jahren schliessen. So bleiben die Bildungschancen für unsere Volksschülerinnen und Volksschüler intakt.
Intakt bleiben auch die Chancen unserer Lernenden. Am Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri) setzt sich ein tolles Gesamtteam von Lehrpersonen nach wie vor unermüdlich und mit einer enormen Portion Flexibilität im Fernunterricht ein. Dieser dauert voraussichtlich noch bis am 5. Juni 2020, also über die Frühlingsferien hinaus. Die Lehrpersonen werden die unterrichtfreie Zeit nutzen, um die nachfolgenden Wochen optimal vorzubereiten. Kreativität ist in diesen Zeiten von uns allen gefragt. So haben zum Beispiel die Verantwortlichen der Bäuerinnenschule in Gurtnellen über Nacht ein neues Konzept auf die Beine gestellt, damit die Lernenden die Unterrichtsmodule trotz Distance-Learning abschliessen können. Beim Qualifikationsverfahren hat sich die Sachlage gegenüber letzter Woche nur geringfügig verändert. In einigen Berufen ist der Ablauf der praktischen Prüfungen vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) für die weitere Planung freigegeben worden. In anderen Berufen ist diese Freigabe noch offen. Nach wie vor unklar ist die Handhabung leider bei den Berufsmaturitätsprüfungen. Hier verfolgen Bund und Kantone weiterhin das Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge ihre Zeugnisse zeitgerecht erhalten.
Ausreichend geklärt ist demgegenüber die Situation bei den Maturandinnen und Maturanden der Kantonalen Mittelschule Uri. Die mündlichen Prüfungen entfallen; es finden heuer nur schriftliche Prüfungen statt, und zwar in der Zeit vom 15. bis 19. Juni 2020. Die Übergabe der Maturaausweise ist sodann auf den 1. Juli 2020 anberaumt. Auf welcher Basis die Promotion in die jeweils höhere Klasse erfolgen soll, wird der Mittelschulrat bis Mitte Mai 2020 beschliessen. Denn obschon sich der Fernunterricht inzwischen gut eingespielt hat, liess sich die Prüfungsagenda nicht einhalten. Gleichwohl konnten zahlreiche originelle Lernsituationen geschaffen werden, und trotz erzwungener Distanz ist viel Nähe zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen entstanden. Nun freuen sich alle sehr auf die künftigen direkten Begegnungen im Kollegi. Der Präsenzunterricht für die ersten drei Klassen soll wie bereits gemeldet am 11. Mai 2020 wieder starten; die oberen drei Klassen (4. bis 6.) sollen am 8. Juni 2020 folgen. Über die Details wir der Bundesrat am 27. Mai 2020 entscheiden.
Wann genau unsere Musikschule Uri zum Präsenzunterricht zurückkehren kann, ist noch offen. Auch hier müssen wir auf die Beschlüsse des Bundesrats warten. Aber auch die Musikschule Uri geht sehr kreativ mit der aktuellen Lage um. Nachdem der jährliche Instrumentenparcours heuer nicht in der üblichen Art durchgeführt werden kann, hat sie als Ersatz nun einen Online-Parcours eingerichtet, auf www.musikschule-uri.ch. Anmeldeschluss ist heuer neu der 1. Juni 2020. Somit wird auch unser klangvoller Musikkanton Uri die Krise meistern.
Länger will ich nicht werden. Es ist Zeit für eine Pause, und selten haben wir uns die Frühlingsferien mehr verdient als heute. Allen, die tatsächlich ein paar freie Tage einlegen können, wünsche ich gute Erholung und viele lichte Momente. Allen, die in der kommenden Zeit ohne grösseren Unterbruch im Einsatz stehen, wünsche ich gutes Gelingen in ihren Aufgaben.
Freundliche Grüsse Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat Beat Jörg


17. April 2020

Coronavirus – Aktuelle Lage der Bildung in Uri

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer
Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter

Einen Monat schon befindet sich unser Land im Corona-Lockdown. Gestern nun hat der Bundesrat beschlossen, wie er das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben vom 27. April 2020 an wieder in den Normalzustand überführen will. Für unser Bildungssystem sieht der Fahrplan wie folgt aus: Wenn es die Entwicklung der Lage zulässt, sollen die obligatorischen Schulen am 11. Mai 2020 wieder öffnen dürfen; die Mittel-, Berufs- und Hochschulen sollen sodann am 8. Juni 2020 folgen. Das sind – so meine ich – ganz erfreuliche Nachrichten. Auch wenn wir uns dank dem grossen Engagement von Ihnen allen inzwischen ziemlich versiert im Fernunterricht bewegen: Wir wollen doch so bald als möglich wieder zurück in unseren bewährten Schulalltag. Er ist der beste Garant dafür, allen unseren Schülerinnen und Schülern, Lernenden und Studierenden den Bildungserfolg zu ermöglichen. Wie aber sieht aktuell die Lage in den einzelnen Schulstufen aus und was ist als nächstes zu erwarten? Darüber informiere ich Sie im Folgenden gern.
In der Volksschule (Kindergarten, Primarschule und Oberstufe) werden wir in der nächsten Woche noch Fernunterricht haben, danach beginnen für alle die verdienten Frühlingsferien. Sie enden am 10. Mai 2020. Mit ein wenig Glück können wir tags darauf ausgeruht und wieder voll motiviert in den Präsenzunterricht starten. Ob für den Start in den Präsenzunterricht besondere Vorkehrungen oder Einschränkungen gelten, will der Bundesrat am 29. April 2020 beschliessen. Weiterhin aber gilt, dass die Kantone ein Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüle des Kindergartens und der Primarschule zur Verfügung stellen, auch während der Ferien. Den Bedarf werden die Schulen Anfang nächster Woche erheben. Das Betreuungsangebot nutzen soll man indes wirklich nur im Notfall.
Unser Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri) soll – wie alle Berufsschulen im Land – den Präsenzunterricht gemäss bundesrätlichem Willen am 8. Juni 2020 wiederaufnehmen. Die Details dazu will der Bundesrat am 27. Mai 2020 beschliessen. Für das bwz uri ist es ein grosser Lichtblick, die Lernenden noch vor den Sommerferien wieder vor Ort begrüssen zu dürfen. Bis dahin sind die Lehrer und Lehrerinnen nach wie vor mit viel Herzblut daran, den Fernunterricht so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Klar ist die Sachlage inzwischen beim Qualifikationsverfahren: Die schulischen Prüfungen in den Berufskenntnissen und der Allgemeinbildung finden nicht statt; hier werden die Noten aus den Erfahrungsnoten und in der Allgemeinbildung zusätzlich aus der Vertiefungsarbeit berechnet. Für die Überprüfung der praktischen Arbeit wird je nach Beruf eine praktische Prüfung oder eine Beurteilung der praktischen Leistungen durch den Lehrbetrieb durchgeführt; die Variantenwahl liegt bei der jeweils zuständigen Organisation der Arbeitswelt. Noch nicht geklärt ist demgegenüber die Art und Weise des Abschlusses in der Berufsmaturität. Hier verfolgen Bund und Kantone das Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge ihre Zeugnisse zeitgerecht erhalten.
Ungeklärt und daher ziemlich unbefriedigend ist die Situation derzeit bei den Maturandinnen und Maturanden unserer Kantonalen Mittelschule Uri. Der Grund dafür liegt vorab darin, dass national eine einheitliche Lösung zustande kommen soll. Für diese Lösung gibt es aktuell noch drei Szenarien: (a) mündliche und schriftliche Prüfungen wie vorgesehen; (b) nur schriftliche Prüfungen; (c) keine Prüfungen und stattdessen Erfahrungsnoten im Zeugnis. Für das Szenario (c) müsste der Bundesrat eine Notverordnung erlassen. Um den Maturandinnen und Maturanden so schnell wie möglich die notwendige Planungssicherheit zu geben, setzt sich der Kanton Uri weiterhin vehement dafür ein, dass die erforderlichen Beschlüsse noch diesen Monat fallen. Komplett auf unsere Maturaprüfungen verzichten würden wir indes nur, wenn der Bundesrat die Durchführung von Prüfungen verbietet. Was schliesslich generell die Umstellung auf den Präsenzunterricht angeht: Die ersten drei Klassen, weil Teil der obligatorischen Schule, werden am 11. Mai 2020 wieder öffnen. Die oberen Klassen (4. bis 6.) sollen gemäss Bundesrat am 8. Juni 2020 den Präsenzunterricht wiederaufnehmen können. Über die Details werden wir erst am 27. Mai 2020 Gewissheit haben, wenn der Bundesrat darüber beschliesst.
Sie sehen: Sehr viele Fragen sind noch offen, aber sie werden nun einer Entscheidung zugeführt. Und allmählich befreien wir uns aus der drückenden Umklammerung der Pandemie. Auch und gerade in der nun kommenden Phase der Lockerung ist es von grösster Bedeutung, dass wir zusammenstehen und die Herausforderungen gemeinsam angehen. Engagement, Geduld und Verständnis für manche aus der Not geborene Unzulänglichkeiten sind nach wie vor vonnöten. Für dieses Engagement, für diese Geduld und für dieses Verständnis danke ich Ihnen allen herzlich!
Alles neu macht der Mai, sagt der Volksmund. Hoffen wir also, dass sich unsere Lage mit dem bald anbrechenden Mai zum Neuen, zum Besseren, wendet.

Freundliche Grüsse Bildungs-und Kulturdirektion

Regierungsrat Beat Jörg


9. April 2020

Coronavirus – Aktuelle Lage der Bildung in Uri

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer
Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter

Unser Land leidet weiterhin an den gravierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Der Bundesrat hat die aktuell geltenden Massnahmen zur Bekämpfung des Virus bis Sonntag, 26. April 2020, verlängert – und eine schrittweise Lockerung der Massnahmen für die Zeit danach in Aussicht gestellt. Für Uri bedeutet das: Da wir vom 27. April 2020 an zwei Wochen Frühlingsferien haben, werden wir frühestens am 11. Mai 2020 zum Präsenzunterricht in den Schulen zurückkehren können.

In dieser Situation setzen wir nach wie vor alles daran, dass der Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden nicht nachhaltig Schaden nimmt. Wir tun das im Verbund mit allen wichtigen Akteuren des Bildungswesens, auf kommunaler, kantonaler und auch nationaler Ebene. Gern informiere ich Sie im Folgenden über den Stand der Arbeiten und die aktuelle Lage in den einzelnen Schulstufen.

In der Volksschule (Kindergarten, Primarschule und Oberstufe) hat sich der Fernunterricht gut einge- spielt. Grossmehrheitlich wird von allen Beteiligten eine tolle Arbeit geleistet! Natürlich ist es nicht immer einfach, die Schulpflicht unter den aktuellen erschwerten Umständen durchzusetzen. Umso wichtiger ist es, dass die Erziehungsberechtigten ihren ausserordentlichen Einsatz weiterhin leisten und tatkräftig mithelfen, dass die Weisungen der Lehrerinnen und Lehrer befolgt werden.

Auch das Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri) verfügt inzwischen über viele Erfahrungen im Fernunterricht und ist mit dieser Form des Lehrens und Lernens vertraut geworden. Das IT-Team steht den Lehrpersonen mit Rat und Tat zur Seite. Für Lernende, für die der Fernunterricht eine grosse Herausforderung darstellt, ist das Angebot Lerncoaching ein wichtiger Ankerpunkt. Natürlich gilt das besondere Augenmerk in der Berufsbildung weiterhin dem Qualifikationsverfahren sowie dem Abschluss der Berufsmaturandinnen und -maturanden. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Koordination auf nationaler Ebene. Im Dienst dieser Koordination stand heute Donnerstagmorgen das Spitzentreffen Berufsbildung in Bern. Unter Leitung von Bundesrat Guy Parmelin haben sich Bund, Kantone und Sozialpartner auf eine schweizweit einheitliche Lösung geeinigt, um den Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern den Berufsabschluss zu ermöglichen. Für die Überprüfung der praktischen Arbeit wird je nach Beruf eine praktische Prüfung oder eine Beurteilung der praktischen Leistungen durch den Lehrbetrieb durchgeführt; die im jeweiligen Beruf beziehungsweise Berufsfeld zuständige Organisation der Arbeitswelt spricht sich für die von ihr bevorzugte Variante aus. Die schulischen Prüfungen in den Berufskenntnissen und der Allgemeinbildung finden nicht statt; hier werden die Noten aus den Erfahrungsnoten und in der Allgemeinbildung zusätzlich aus der Vertiefungsarbeit berechnet. Bei der Berufsmaturität schliesslich verfolgen Bund und Kantone das Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge ihre Abschlusszeugnisse termingerecht erhalten; die offenen Fragen sollen bis Anfang Mai geklärt sein.

Ebenfalls bis Anfang Mai geklärt sein sollen die offenen Fragen zur Durchführung der gymnasialen Maturaprüfungen. Die Kantonale Mittelschule Uri geht bis auf weiteres noch immer davon aus, dass die Maturaprüfungen 2020 zu den vorgesehenen Terminen stattfinden können. Das bedeutet: schriftliche Prüfungen vom 18. bis zum 26. Mai 2020, mündliche Prüfungen vom 15. bis zum 17. Juni 2020. Selbstverständlich würden räumliche Anpassungen vorgenommen werden, sodass sich die Distanzregel einhalten lässt. Weiterhin gross sind in diesen Wochen die digitalen Herausforderungen. Die Mittelschule arbeitet intensiv mit der für E-Learning konzipierten Plattform Moodle, die auch an Hochschulen und Universitäten eingesetzt wird. Sie funktioniert gut und stabil. Zuletzt wurde an der Mittelschule auch die darin integrierte Videoplattform getestet. Mit Erfolg!

Wir alle halten uns also weiterhin wacker – und gleichzeitig ersehnen wir die Rückkehr zum normalen Schulbetrieb. Mit diesem normalen Schulbetrieb ist es halt so wie mit vielen Dingen in unserem Leben: Sie erscheinen uns so lange ganz selbstverständlich und nicht der Rede wert zu sein, bis wir sie plötzlich nicht mehr haben. Und dann erst erkennen wir, wie viel sie uns bedeuten. Die Lehrer und Lehrerinnen also brennen darauf, ihre Schützlinge endlich wieder bei sich im Schulzimmer zu haben. Schülerinnen und Schüler, Lernende und Studierende ihrerseits vermissen ihre Kameradinnen und Kameraden schmerzlich – und bestimmt auch ihre Lehrpersonen.

So hoffen wir nun, dass sich die Lage so bald als möglich so weit entspannt, dass wir im Anschluss an unsere Frühlingsferien zum Präsenzunterricht zurückkehren können. Der Entscheid liegt beim Bundesrat, und wir erwarten ihn mit Spannung. Bis dahin haben sich alle ein paar fernunterrichtsfreie Tage verdient. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen allen von ganzem Herzen frohe Ostern!

Freundliche Grüsse Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat Beat Jörg


31. März 2020

Informationen für die Migrationsbevölkerung

Familiäre Isolation


Zuhause mit den Kindern


Filme zum Deutschlernen für Kinder zuhause
  • Die App parentu (gratis im App Store und Google Play) gibt Informationen und Anregungen zur Erziehung und zur kindlichen Entwicklung in vielen verschiedenen Sprachen. Unter «News» werden täglich neue Links und Ideen zum Umgang mit der Situation mit dem Corona-Virus veröffentlicht.
  • Bewegung ist für Kinder wichtig – auch wenn sie jetzt viel zuhause sind!


27. März 2020

Coronavirus – Aktuelle Lage der Bildung in Uri

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer
Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter

Die ausserordentliche Lage in der Schweiz und in Uri dauert an. In dieser Situation arbeiten die Bildungs- und Kulturdirektion, die beiden Kantonsschulen, die Gemeindeschulen und die übrigen Urner Bildungsinstitutionen weiterhin mit vereinten Kräfte daran, den langfristigen Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen in Uri zu gewährleisten.
In der Volksschule (Kindergarten, Primarschule und Oberstufe) wurde das Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler flächendeckend installiert; es wird indes von weniger als 1 Prozent der Schülerinnen und Schüler genutzt. Das beweist, dass dieses Angebot wie vom Bundesrat beabsichtigt als Notbetreuung dient. Ebenfalls gut angelaufen ist der Fernunterricht. Er wird laufend verbessert. Ob der Unterricht digital oder analog ausgestaltet ist, spielt nicht so sehr eine Rolle: Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler gute Lernangebote haben und dabei angeleitet und begleitet werden. Selbstverständlich erhalten die Schülerinnen und Schüler auch im Fernunterricht Rückmeldungen zu ihrer Arbeit, aber nicht in Form von Noten. Der Kanton Uri möchte, dass die Frage der Beurteilung während des Fernunterrichts sowie die Folgen für das Zeugnis im laufenden Semester auf nationaler Ebene geklärt und möglichst einheitlich geregelt wird. Eine einheitliche Regelung für alle Kantone ist vor allem wichtig für die ältesten Schülerinnen und Schüler, die sich mitten in der Berufswahl und auf Lehrstellensuche befinden.
Kommen wir damit zum Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri). Auch hier wird jetzt im Fernunterricht gelehrt und gelernt. Die Erfahrungen werten wir laufend aus, so dass sich die neue Form des Unterrichts laufend weiterentwickeln kann – abhängig selbstverständlich von Fach, Klasse, Kommunikationsmittel und Inhalt. Festgehalten wurde an den Unterrichtstagen der verschiedenen Berufe. Auch am Fahrplan für das Qualifikationsverfahren halten wir fest. Die Verbundpartner der Berufsbildung haben sich auf ein gemeinsames nationales Vorgehen geeinigt. Das Ziel ist es, allen Lernenden im letzten Lehrjahr sowie den Absolventinnen und Absolventen der Berufsmaturität (BM 1 und 2) im Sommer 2020 den Abschluss zu ermöglichen.
Den Abschluss ermöglichen: Das ist auch unser Ziel für die Studierenden in den Maturaklassen an der Kantonalen Mittelschule Uri (KMSU). Somit halten wir weiterhin an der Durchführung der Maturaprüfung 2020 fest. Die offenen Fragen betreffen die allgemeine Prüfungssituation, die Gültigkeit der Noten und insbesondere die Maturaprüfung. Hier setzen wir auf ein gemeinsames Vorgehen mit den anderen Kantonen. Was den derzeitigen Fernunterricht angeht: Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen haben einigermassen gut eingerichtet. Mit der zunehmenden digitalen Routine werden auch vermehrt virtuelle Besprechungen durchgeführt. Der Bibliotheksbetrieb ist – trotz strenger Einhaltung der Gesundheitsvorgaben – erfreulicherweise weiterhin gewährleistet, und er wurde digital erheblich optimiert. Damit zeigt sich, dass in der aktuellen Krise auch Chancen stecken.
Allen die mithelfen, die Chancen der aktuellen Lage zu nutzen und vor allem die erheblichen Risiken zu minimieren, danke ich herzlich. Schulleitungen, Lehrpersonen und die unterstützenden Dienste (Sekretariate, Informatik und andere) leisten weiterhin ausgezeichnete Arbeit. Freilich sind es auch die Erziehungsberechtigten selber, die in diesen Tagen und Wochen einen besonders grossen Effort leisten, damit der Fernunterricht gelingt. Ab und zu mag es vermutlich auch ein wenig kriseln, wenn die eigenen vier Wände plötzlich für längere Zeit als Schulstube dienen sollen. Für solche Fälle steht der Schulpsychologische Dienst mit Rat und Tat bereit. Ein Merkblatt haben wir via Schulen bereits verteilen lassen. Denn gerade in Zeiten wie diesen gilt: Helfen wir einander, wo wir können!
In diesem Sinn wollen wir weiterhin festen Kurs durch die Krise halten! Freundliche Grüsse Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat Beat Jörg


26. März 2020

Tipps für Eltern, Kinder und Jugendliche

Die beiden Schulsozialarbeiterinnen Corina Rosasco und Olivia Bissig haben eine Tipps-Sammelei für Eltern in der aussergewöhnlichen Situation des Coronavirus zusammengestellt.


24. März 2020

Schulsozialarbeit

Liebe Kinder, Jugendliche und Eltern/Erziehungsberechtigte
In den kommenden Wochen werden wir alle eine aussergewöhnliche Situation erleben. Einerseits in der Schule und noch mehr zu Hause in den Familien. Das enge Zusammensein kann viele Chancen bieten! Es kann aber auch zu Spannungen führen, das viele «Aufeinanderhocken» kann aggressiv machen oder man streitet als Familie oder als Geschwister plötzlich mehr als sonst.
Die Schulsozialarbeit Schattdorf bietet weiterhin für Sie als Eltern/Erziehungsberechtigte sowie für euch Kinder und Jugendliche telefonisch oder per Mail Beratungen an.
Hilfreich können zum Beispiel Tipps und Beratungen sein zu:

  • Fragen bei psychischer Belastung
  • Angst oder Sorgen
  • Stress zu Hause
  • Persönlichen und sozialen Herausforderungen, welche die aktuelle Situation mit sich bringt
  • Fehlender Motivation alles selbstdiszipliniert zu erledigen
  • Oder man braucht einfach jemanden zum Reden

In dieser aussergewöhnlichen Zeit sind wir für euch erreichbar:
Jeweils am Morgen von 9 - 11.30 Uhr und am Nachmittag von 14 - 15 Uhr
Telefontermine ausserhalb dieser Zeiten sind nach Vereinbarung möglich.

Corina Rosasco
076 525 55 80
corina.rosasco@schattdorf.ch
(Dienstag und Freitag)

Olivia Bissig
077 532 45 33
olivia.bissig@schattdorf.ch
(Montag und Donnerstag)

Zögern Sie nicht, uns bei Fragen und oder Anliegen zu kontaktieren!
Wir wünschen allen ganz gute Gesundheit!

Herzliche Grüsse
Corina Rosasco und Olivia Bissig


23. März 2020

Die Familie in der Isolation Psychologische Empfehlung während der anspruchsvollen Zeit

Die Isolation ist für alle Menschen eine Belastung. Insbesondere für Kinder und Jugendliche, weil sie die Absichten und Zusammenhänge der Einschränkungen nicht wie Erwachsene verstehen können. Kinder und Jugendliche werden sich aus diesem Grund ebenso wie bisher gegen unerfreuliche Ein- schränkungen zur Wehr setzen.
Das ist normal! Schimpfen hilft jetzt nicht!
Wir haben einen Ausnahmezustand. Es hilft, wenn an die Familienmitglieder appelliert wird, sich an die gemeinsam vereinbarten Regeln zu halten. Das oberste Ziel ist es für alle, die Zeit möglichst stress- frei zu bewältigen. Folgende Empfehlungen können Ihnen dabei helfen:

1 Erklären Sie Ihren Kindern altersentsprechend die aktuelle Situation – zum Beispiel:
hier oder hier

2 Planen und halten Sie mit Ihrer Familie eine Tagesstruktur ein (Mahlzeiten, Arbeitszeiten, Spielzeiten, Spaziergang, Schlafzeiten etc.).

3 Planen Sie auch Zeiten, in denen sich jeder alleine beschäftigt und halten sie diese ein.

4 Machen Sie gemeinsame Aktivitäten (Puzzle, Kartenspiele, Gesellschaftsspiele, Basteln, Backen, TV, Indoor Sport etc.).

5 Richten Sie für alle Familienmitglieder Rückzugsmöglichkeiten ein (z.B. bei Konflikten, Wutausbrüchen, Überempfindlichkeit etc.).

6 Finden Sie Ideen, sich mit den Kindern körperlich zu betätigen (z.B. Morgenturnen, Trampolin, Hüpfparcours, Seilspringen, Hula Hoop etc.).

7 Besprechen Sie miteinander, wie die gemeinsame Zeit am besten genützt werden kann und erstellen Sie eine Wunschliste.

8 Begrenzen Sie in der Familie gemeinsam die Bildschirmzeiten für TV, Computer, Mobiltelefon etc. entsprechend nach Alter und Pflichten (Fernunterricht ist nicht freie Bildschirmzeit) und halten Sie sich ebenfalls als erwachsener Mensch daran.

9 Fordern Sie gemeinsam vereinbarte Regeln ein und vermeiden Sie dabei ungewohnte Strafen. Denken Sie daran, jetzt können Sie keine neuen Erziehungsmassnahmen durchsetzen.

10 Jedes Kind reagiert individuell: angespannter, distanzierter, anhänglicher. Akzeptieren Sie, wenn sich Ihre Kinder «anders» verhalten als sonst. Kommen Sie dem Bedürfnis des Kindes nach Möglichkeit nach. Es braucht jetzt Sicherheit und Geborgenheit.

11 Versuchen Sie ein gutes Vorbild (Verhaltensanweisung BAG, Bildschirmzeit etc.) zu sein

12 Loben Sie ihr Kind dafür, wie es die aktuelle Situation meistert!

Amt für Beratungsdienste Schulpsychologischer Dienst


20. März 2020

Coronavirus – Ziele und Organisation der Bildung in Uri

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer

Die ausserordentliche Lage in der Schweiz und in Uri stellt auch den Bildungsbereich vor eine im- mense Herausforderung. Mit vereinten Kräften sind die Bildungs- und Kulturdirektion, die beiden Kantonsschulen, die Gemeindeschulen und die übrigen Urner Bildungsinstitutionen daran, diese Herausforderung zu meistern. Es geht darum, die Bevölkerung im Einklang mit den bundesrätlichen und den regierungsrätlichen Vorgaben zu schützen – und gleichzeitig den langfristigen Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen in Uri zu gewährleisten. An dieser Leitlinie richten wir unsere Arbeit aus. Was das konkret bedeutet, möchte ich Ihnen im Folgenden kurz ausführen.
Zunächst darf ich feststellen, dass wir in unserem Kanton die bundesrätlichen Vorgaben zum Bildungsbereich zeitgerecht und konsequent umgesetzt haben. Seit Montag, 16. März 2020, findet an den Schulen in ganz Uri kein Präsenzunterricht mehr statt. Das Aussetzen des Präsenzunterrichts be- deutet aber nicht die Schliessung der Schulen. Im Gegenteil: Die Schulen führen ihren Betrieb den Umständen angepasst weiter; sie haben umgestellt auf Fernunterricht. Was bedeutet: Schulleitungen und Lehrpersonen stehen weiterhin im Einsatz, aber die Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden sind nicht mehr vor Ort im Schulhaus, sondern zu Hause am Pult.
Je nach Schulstufe dauert die Umstellung vom Präsenz- und den Fernunterricht kürzer oder länger, und je nach Schulstufe wird der Unterricht anders, mit unterschiedlicher Intensität und mit wechselndem Fokus ausgestaltet.
Beim Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri) liegt der Fokus auf dem Qualifikationsverfahren. Um dieses ordentlich durchführen zu können, stehen die kantonalen Stellen und die Schule auch in engem Kontakt mit den zuständigen Stellen beim Bund. Wir wollen unter allen Umständen sicher- stellen, dass die Lernenden, die sich im letzten Lehrjahr befinden, ihre Ausbildung ordentlich und erfolgreich abschliessen können.
Bei der Kantonalen Mittelschule Uri (KMSU) liegt der Fokus vorab bei den Maturaklassen. Um die Maturaprüfungen ordentlich durchführen zu können, stehen wir auch im engen Austausch mit den Bildungsdirektionen der anderen Kantone. Auch hier wollen wir unter allen Umständen sicherstellen, dass die Studierenden, die sich im letzten Jahr des Gymnasiums befinden, ihre Ausbildung ordentlich und erfolgreich abschliessen.
In unseren zehn Oberstufenzentren in Uri geht es vorab darum, dass die Jugendlichen auch unter erschwerten Umständen den Berufswahlprozess erfolgreich absolvieren und die Anschlussfähigkeit an die Berufslehre sichern können. Mit ihrer Abteilung Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung hilft die Bildungs- und Kulturdirektion den Oberstufenzentren weiterhin nach Kräften und Möglichkeiten.
Für Kinder auf Stufe Kindergarten und Primarschule ging es in einer ersten Phase darum, die Notbetreuung sicherzustellen. Sie richtet sich an jene Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte selber keine angemessene Betreuung sicherstellen können. Die Notbetreuung dient mithin dazu, dass das Personal im medizinischen Bereich sowie in der Pflege und Betreuung weiterhin seiner Arbeit nachgehen kann und dass die Schülerinnen und Schüler möglichst nicht durch Grosseltern (die zu den besonders verletzlichen Personengruppen zählen) betreut werden müssen. Bereitgestellt wird dieses Betreuungsangebot vor Ort durch die jeweilige Gemeindeschule. Die ersten Tage zeigen, dass das Angebot von maximal 3 Prozent der Schülerinnen und Schüler genutzt wird; diese tiefe Quote steht im Einklang mit der Tatsache, dass es sich hier eben um eine Notbetreuung handelt.
In einer zweiten Phase, die bereits erfolgreich angelaufen ist, geht es darum, auch in Kindergarten und Primarschule eine schulische Beschäftigung aller Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. Dabei wollen wir nicht nur an nicht-obligatorischem Schulstoff arbeiten, sondern auch obligatorischen Stoff vermitteln – selbstverständlich in Rücksicht auf die je unterschiedlichen Möglichkeiten von Kindern und Eltern zu Hause. Auf diese Weise wollen wir erreichen, dass sich bei den Kindern in den kommenden Wochen nicht eine grössere schulische Lücke öffnet, die in der Folge schwer zu schliessen sein würde.
Ausgesetzt ist der Präsenzunterricht seit dieser Woche im Übrigen auch in der Stiftung Papilio und an der Musikschule Uri. Die Musikschule Uri arbeitet derzeit an einem Konzept für den Fernunterricht, so dass die Kinder nicht wochenlang Pause machen.
Alle diese Umstellungen sind nicht einfach zu bewältigen. An einigen Schulen und in manchem Fach haben wir zwar solide Erfahrungen im Fernunterricht. In vielen anderen Bereichen und vor allem bei der langen Dauer der Massnahmen (aktuell bis am 19. April 2020) betreten wir indes Neuland. Ich bitte denn auch alle Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden sowie alle Erziehungsbe- rechtigten um Geduld und Verständnis, wenn etwas nicht gleich auf Anhieb klappen sollte.
Aber ich versichere Sie auch: Besonders die Schulleitungen und Lehrpersonen leisten zurzeit mit viel Engagement und Kreativität eine ausgezeichnete Arbeit. Dank vereinten Kräften erfolgte der Start in die neue Woche denn auch mit erstaunlich wenig Friktionen. Dafür danke ich allen ganz herzlich! Wir alle bleiben auch weiterhin engagiert und kreativ und optimieren unser System laufend. Genauere Informationen zur Organisation vor Ort erhalten Sie via ordentliche Informationskanäle der Schulen.
Alles in allem haben wir uns auf einen guten Weg durch die Krise begeben. Diesen wollen wir weiter- hin beschreiten – mit Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten, mit Mut und mit Zuversicht auf das gemeinsame Gelingen!

Freundliche Grüsse
Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat Beat Jörg


20. März 2020

Verkehrsprüfung für Schülerinnen und Schüler

Die Vrkehrsprüfungen 2020 in Seedorf (Samstag, 18. April), Unterschächen(Samstag, 16. Mai) und Andermatt (Samstag, 30. Mai) sind abgesagt.
Auch wenn sich die Situation um das Coronavirus bis zu den Prüfungsterminen wieder beruhigen sollte, bleibt zu wenig Zeit um alle Schulklassen angemessen auf die Prüfung vorzubereiten. Zudem schafft die Absage Ressourcen für andere wichtige Aufgaben und Lerninhalte.
Der Urner Rad- und Motorfahrerverband (SRB Uri / Arnold Werner), das Amt für Volksschulen und die Polizei bedauern die Absage sehr, sind aber gelichzeitig sehr bemüht, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler die verpasste Chance im Rahmen der Schülerverkehrsprüfungen 2021 nachhohlen können.


20. März 2020

Berufsinformationszentrum (BIZ)

Die BIZ-Bibliothek ist geschlossen; die Ausleihe von Unterlagen ist bis voraussichtlich 19. April 2020 nur beschränkt möglich. Das BIZ bietet jedoch die Möglichkeit, zu den Geschäftsöffnungszeiten Info-Material und Unterlagen anzufordern (inkl. Lefi- und Lena-Listen). Der Versand erfolgt per Mail oder per Post. Unterlagen, die zurückgegeben werden müssen, sind in einem Couvert zusammen mit dem Ausleihzettel in den Briefkasten der BKD werfen. Veranstaltungen im BIZ finden bis am 19. April 2020 nicht statt.
Berufsberatung
Es ist weiterhin möglich, telefonisch (041 875 20 62) und per Mail (biz@ur.ch) um eine Berufsberatung nachzusuchen. Beratungen vor Ort sind indes nur noch in dringendsten Fällen möglich. Ansonsten werden sie allenfalls telefonisch geführt.
Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, Case Management
Beratungen finden nur noch in sehr dringenden Fällen vor Ort statt (unter strikter Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienemassnahmen). Infogespräche im BIZDa das BIZ geschlossen ist, können aktuell keine BIZ-Infogespräche mehr angeboten werden. Jedoch ist es möglich, während der Geschäftszeiten ein Infogespräch telefonisch zu führen (Telefon und Mail siehe oben). Schupperwochen 2. Oberstufe
Der Kantonale Führungsstab hat die Schnupperwochen bis am 19. April 2020 ausgesetzt. Die Schülerinnen und Schülersollen die Möglichkeit haben, die ausgesetzten Schnupperlehren zu einem späteren Zeitpunkt ausnahmsweise auch während der regulären Unterrichtszeit nachzuholen.


20. März 2020

Betreuung

Das Betreuungsangebot richtet sich lediglich an jene Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte selber keine angemessene Betreuung sicherstellen können.
Sie können Ihre Betreuungswünsche jeweils telefonisch unter 041 874 54 41 melden.


20. März 2020

Schulpsychologischer Dienst

  • Der Schulpsychologische Dienst bleibt eingeschränkt aufrechterhalten.
  • Die Einschränkungen betreffen den direkten Kundenkontakt, welchen wir notgedrungen einstellen müssen. Das bedeutet, testdiagnostische Abklärungen, persönliche Gespräche und Beratungen, Fachrunden, Standortbestimmungen und Sitzungen finden nicht statt. Für bereits vereinbarte Termine suchen wir mit den Beteiligten nach individuellen Lösungen und besprechen das weitere Vorgehen.
  • Für indirekten Kundenkontakt, namentlich telefonisch, per mail etc., ist der SPD weiterhin und bis auf weiteres normal erreichbar. Bei Veränderungen der Erreichbarkeit der zuständigen Psychologin werden die betreffenden Schulgemeinden direkt informiert.
  • Ausnahmen für direkten Kundenkontakt erfolgen in dringenden und nötigen Situationen (Notfallgespräche, persönliche Krisensituationen, Kindesschutz etc.) und finden unter strikten Sicherheitsvorkehrungen statt.
  • Der SPD bemüht und interessiert in Zeiten von social distancing unsere Beziehung zu Euch aufrecht zu erhalten!


17. März 2020

Beitrag BKD zur Medienkonferenz des Regierungsrats

Schulen in Uri leisten wirksamen Beitrag zur Bewältigung der Lage

Die ausserordentliche Lage in der Schweiz und in Uri stellt auch den Bildungsbereich vor eine immense Herausforderung. Mit vereinten Kräften sind die Bildungs- und Kulturdirektion, die beiden Kantonsschulen, die Gemeindeschulen und die übrigen Urner Bildungsinstitutionen daran, diese Herausforderung zu meistern. Es geht darum, die Bevölkerung im Einklang mit den bundesrätlichen und den regierungsrätlichen Vorgaben zu schützen – und gleichzeitig den langfristigen Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen in Uri stufengerecht zu gewährleisten.

Seit gestern Montag, 16. März 2020, findet an den Schulen im ganzen Kanton Uri kein Präsenzunterricht mehr statt. Uri setzt damit die bundesrätlichen Vorgaben zeitgerecht und konsequent um. Das Aussetzen des Präsenzunterrichts bedeutet indes nicht die Schliessung der Schulen. Im Gegenteil: Die Schulen führen ihren Betrieb den Umständen angepasst weiter; sie stellen um auf Fernunterricht. Was bedeutet: Schulleitungen und Lehrpersonen stehen weiterhin im Einsatz, aber die Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden sind nicht mehr vor Ort im Schulhaus, sondern zu Hause am Pult. Je nach Schulstufe dauert die Umstellung vom Präsenz- auf den Fernunterricht kürzer oder länger, und je nach Schulstufe wird der Unterricht anders, mit unterschiedlicher Intensität und mit wechselndem Fokus ausgestaltet.

bwz uri
Beim Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri) liegt der Fokus auf dem Qualifikationsverfahren. Um dieses ordentlich durchführen zu können, stehen die kantonalen Stellen und die Schule auch in engem Kontakt mit den zuständigen Stellen beim Bund. Wir wollen unter allen Umständen sicherstellen, dass die Lernenden, die sich im letzten Lehrjahr befinden, ihre Ausbildung ordentlich und erfolgreich abschliessen können. Schulleitung und Lehrpersonen arbeiten denn auch mit Hochdruck an der Umstellung auf den Fernunterricht, der im Lauf dieser Woche beginnen wird.

KMSU
Bei der Kantonalen Mittelschule Uri (KMSU) liegt der Fokus vorab bei den Maturaklassen. Um die Maturaprüfungen ordentlich durchführen zu können, stehen wir auch im engen Austausch mit der EDK. Auch hier wollen wir unter allen Umständen sicherstellen, dass die Studierenden, die sich im letzten Jahr des Gymnasiums befinden, ihre Ausbildung ordentlich und erfolgreich abschliessen. Auch hier arbeiten Rektorat und Lehrpersonen mit Hochdruck an der Umstellung auf Fernunterricht.

Oberstufe
Die Umstellung auf den Fernunterricht ist auch an allen zehn Oberstufenzentren in Uri in Arbeit oder teils bereits erfolgt. Hier geht es vorab darum, dass die Jugendlichen auch unter erschwerten Umständen den Berufswahlprozess erfolgreich absolvieren und die Anschlussfähigkeit an die Berufslehre sichern können.

Kindergarten und Primarschule
Für Kinder auf Stufe Kindergarten und Primarschule geht es zurzeit primär darum, die Notbetreuung sicherzustellen. Sie richtet sich an jene Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte selber keine angemessene Betreuung sicherstellen können. Die Notbetreuung dient mithin dazu, dass das Personal im medizinischen Bereich sowie in der Pflege und Betreuung weiterhin seiner Arbeit nachgehen kann und dass die Schülerinnen und Schüler möglichst nicht durch Grosseltern (die zu den besonders verletzlichen Personengruppen zählen) betreut werden müssen. Bereitgestellt wird dieses Betreuungsangebot vor Ort durch die jeweiligen Gemeindeschulen. Es soll sich auf die angestammten Unterrichtszeiten erstrecken. Die ersten Zahlen von gestern Montag, 16. März 2020, zeigen, dass das Angebot von maximal 3 Prozent der Schülerinnen und Schüler genutzt wird. Diese tiefe Quote steht im Einklang mit der Tatsache, dass es sich hier eben um eine Notbetreuung handelt.

Die Schulen auf Stufe Kindergarten und Primarschule lassen es aber nicht bei der Notbetreuung bewenden. Schulleitungen und Lehrpersonen und das Amt für Volksschulen erarbeiten derzeit koordiniert Vorgaben und Vorlagen für die schulische Beschäftigung aller Schülerinnen und Schüler in Kindergarten und Primarschule. Dabei wollen wir nicht nur an nicht-obligatorischem Schulstoff arbeiten, sondern wir wollen auch obligatorischen Schulstoff vermitteln – selbstverständlich in Rücksicht auf die je unterschiedlichen Möglichkeiten von Kindern und Eltern zu Hause. Auf diese Weise wollen wir erreichen, dass sich bei den Kindern in den kommenden Wochen nicht eine grössere schulische Lücke öffnet, die in der Folge schwer zu schliessen sein würde.

Musikschule Uri
Ausgesetzt ist der Präsenzunterricht seit dieser Woche auch an der Musikschule Uri. Aber auch die Musikschule Uri arbeitet derzeit an einem Konzept für den Fernunterricht, so dass die Kinder nicht wochenlang Pause machen. Flächendeckend wird der Fernunterricht natürlich nicht möglich sein, aber zumindest ein grosser Teil der Schülerinnen und Schüler soll erreicht werden.

Die aktuellen Umstellungen erfordern von allen an der Schule beteiligten Personen viel Arbeit, Zeit, Geduld, Energie und Kreativität. Doch wir dürfen sagen: Schulleitungen und Lehrpersonen haben hier gerade übers Wochenende mit viel Engagement eine ausgezeichnete Arbeit geleistet, und sie werden es weiterhin tun. Dafür danken wir allen sehr! Die BKD ihrerseits konzentriert ihre Ressourcen darauf, den Schulen die erforderliche Unterstützung zu leisten. Dank vereinten Kräften erfolgte der Start in die neue Woche mit erstaunlich wenig Friktionen. Gleichwohl bleibt noch viel zu tun; wir bitten denn auch alle Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden sowie alle Erziehungsberechtigten um Geduld und Verständnis, wenn etwas nicht gleich auf Anhieb klappt. An einigen Schulen und in manchem Fach haben wir zwar solide Erfahrungen im Fernunterricht. Im Wahlpflichtfach Italienisch etwa haben wir in den vergangenen Jahren den Fernunterricht erfolgreich etabliert. In vie-len anderen Bereichen aber betreten wir nun Neuland. Selbstverständlich gilt es hier, digitale Hilfsmittel und Medien forciert zu nutzen, aber Fernunterricht funktioniert auch analog: Beispielsweise kann ein Lehrer zuhause am Schreibtisch ein paar gute Arbeitsblätter entwerfen und ausdrucken und diese dann per Velo zu den Briefkästen seiner Schülerinnen und Schüler bringen – und später wieder einsammeln. Ausserdem ist den Schülerinnen und Schülern vom Kantonsarzt aus erlaubt, einzeln und kontrolliert ins Klassenzimmer zu gehen und dort Material zu holen. In der Schule ist somit – wie in anderen Bereichen unseres derzeitigen Alltags – zurzeit Kreativität gefragt. Wir alle sind kreativ und optimieren unser System laufend. Genauere Informationen dazu erhalten Erziehungsberechtigte, die Kinder und Jugendliche und Lehrpersonen jeweils direkt von ihren jeweiligen Schulleitungen.

Noch ein Wort zum Sport: Die körperliche Fitness und die sportliche Betätigung sind gerade in mental anspruchsvollen Zeiten essentiell für die psychische Gesundheit. Auch wenn unsere Sportvereine ihr angestammtes Angebot für die kommenden Tage und Wochen aussetzen müssen: Wir können auch einzeln zum Sport an die frische Luft. Einfach immer schön Abstand halten!


16. März 2020

Corona Virus – Informationen und Massnahmen der Schule Schattdorf

Corona Virus – Informationen und Massnahmen der Schule Schattdorf
Liebe Eltern
Liebe Erziehungsberechtigte
Aufgrund der Massnahmen des Bundesrates sind wir gezwungen, die Schule vorerst bis zum 4. April 2020 zu schliessen.
Kindergarten und Primarstufe
Der Präsenzunterricht fällt vorderhand aus und die Eltern sind für die Betreuung ihrer Kinder verantwortlich. Sollte es für Sie nicht möglich sein diese Betreuung zu organisieren, können die Kinder für das Betreuungsangebot für Mittwoch, 18. März 2020 und Freitag 20. März 2020 beim Sekretariat, Telefon 041 874 54 41, angemeldet werden. Die Lehrpersonen werden diese Betreuung übernehmen. Kinder, welche Kontakt mit infizierten Personen gehabt haben oder Grippesymptome oder Husten haben, müssen zuhause bleiben.
Dieses Betreuungsangebot richtet sich jedoch ausschliesslich an Kinder, deren Erziehungsberechtigte selber keine angemessene Betreuung sicherstellen können. Das Betreuungsangebot dient dazu, dass das Personal im medizinischen Bereich sowie in der Pflege und Betreuung weiterhin ihrer Arbeit nachgehen können und dass die Kinder möglichst nicht durch Grosseltern betreut werden müssen. In den anderen Fällen sind die Eltern aufgefordert, Kinder und Jugendliche daheim selber zu betreuen, damit die Massnahmen des Bundesrates die beabsichtigte Wirkung erzielen können.
Die Organisation und Umsetzung der Betreuung ab
Montag, 23. März 2020 werden wir auf der Homepage der Schule Schattdorf rechtzeitig veröffentlichen.
In welchem Rahmen/Umfang der Fernunterricht auf der Primarstufe stattfindet, wird zurzeit geklärt. Die Vorbereitungen dafür sind an der Schule Schattdorf im Gange.
Oberstufe
Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe bleiben bis auf weiteres zu Hause. Sie werden von ihren Lehrpersonen Fernunterricht erhalten und das entsprechende Schulmaterial wird von den Lehrpersonen vorbereitet. Die Lehrpersonen haben die Schülerinnen und Schüler bereits informiert, wann dieses Material in der Schule abgeholt werden muss.
Weitere Informationen
Bitte besuchen Sie regelmässig die Homepage der Schule Schattdorf (
www.schule-schattdorf.info). Wir bemühen uns, die Informationen stets aktuell zu halten.
Kontaktdaten Eltern / Erziehungsberechtigte
Wir bitten Sie, uns Ihre aktuellen Telefonnummern und E-Mail-Adressen direkt per E-Mail an die Klassenlehrperson zu übermitteln. Sie können die entsprechenden Angaben gerne auch mit dem beiliegenden Formular der Schule Schattdorf per Post zurücksenden.
Bei Fragen wenden Sie sich an Ernst Bär, Schulleiter, Telefon 041 874 54 40 oder an die Klassenlehrperson Ihres Kindes.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen und Ihrer Familie gute Gesundheit.
Freundliche Grüsse
SCHULE SCHATTDORF
siehe auch:
http://www.schule-schattdorf.info/offsite/page14/ https://www.ur.ch/mmdirektionen/63650


16. März 2020

Elterninformation

Die Schülerinnen und Schüler erhalten von ihren Lehrpersonen Aufgaben und arbeiten zu Hause.
Damit die
Schülerinnen und Schüler der 1. bis 6. Klasse mit entsprechendem Material ausgestattet werden können, holen sie dieses am Dienstag, 17. März zwischen 8.00 und 11.40 Uhr im Schulhaus ab.
Die Aufgaben werden danach — wenn möglich — elektronisch verteilt. Bei Fragen sind die Lehrpersonen während den Unterrichtszeiten erreichbar.
Das Betreuungsangebot richtet sich lediglich an jene Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte selber keine angemessene Betreuung sicherstellen können.
Wenn Ihr Kind am
Mittwoch, 18. März und/oder Freitag, 20. März betreut werden muss, melden Sie sich bitte telefonisch unter 041 874 54 41.
Mit freundlichen Grüssen
Ernst Bär, Schulleitung


13. März 2020

Information der Bildungs und Kulturdirektion

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Sehr geehrte Lernende, Studierende an kantonalen Bildungsinstitutionen
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer
Aufgrund der aktuellen Lage und Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz hat der Bundesrat heute Präsenzveranstaltungen an allen Schulen des Landes vom 16. März 2020 bis am 4. April 2020 verboten. Gleichzeitig ist es den Kantonen erlaubt, für die Grundschule (Kindergarten und Primarstufe) Betreuungsangebote vorzusehen. Dies und weitere Massnahmen des Bundesrats zielen darauf ab, die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und besonders verletzliche Personengruppen zu schützen - ohne gleichzeitig das öffentliche Leben und damit die gesamte Wirtschaft zum Stillstand zu bringen.
In Erfüllung der bundesrätlichen Vorgaben und im Verbund mit dem kantonalen Sonderstab hat die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri heute beschlossen, wie die Vorgaben des Bundes in Uri umzusetzen sind. Darüber informiere ich Sie mit diesem Schreiben.
Erstens: Ab Montag, 16. März 2020, bis mindestens am 5. April 2020 findet an allen Schulen im ganzen Kanton Uri kein Präsenzunterricht mehr statt. Nicht unter den Begriff Präsenzunterricht fallen: Termine mit einzelnen Beteiligten (Elterngespräche, Abklärungen beim Schulpsychologischen Dienst etc.) und Einzelunterricht an der Musikschule Uri. Diese können - unter Einhaltung der geltenden Verhaltens- und Hygieneregeln - bis auf Weiteres wahrgenommen werden.
Zweitens: Das Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (bwz uri), die Kantonale Mittelschule Uri und die Oberstufen Zentren unterrichten die Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden ab Montag, 16. März 2020, bis mindestens am 5. April 2020, im Fernunterricht.
Genauere Informationen zur Art und Weise dieses Fernunterrichts werden Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche und Lehrpersonen direkt von ihren jeweiligen Schulleitungen erhalten. Die Schulen benötigen aber Zeit, um die entsprechenden Materialien bereitzustellen und die Übermittlung zu organisieren.
Drittens: Für die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der Primarschule stellen alle Schulen ein Betreuungsangebot bereit. Dieses erstreckt sich vorerst auf die angestammten Unterrichtszeiten, Über die langfristige Betreuung (und Beschäftigung aller Schülerinnen und Schüler) entscheiden die Schulen und die Bildungs- und Kulturdirektion im Verlauf der nächsten Woche. Das Betreuungsangebot richtet sich lediglich an jene Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte selber keine angemessene Betreuung sicherstellen können. Das Betreuungsangebot dient dazu, dass Personal im medizinischen Bereich sowie in der Pflege und Betreuung weiterhin ihrer Arbeit nachgehen können und dass die Schülerinnen und Schüler möglichst nicht durch Grosseltern (die zu den verletzlichen Personengruppen zählen) betreut werden müssen. In den anderen Fällen sind die Erziehungsberechtigten gehalten, Kinder und Jugendliche daheim selber zu betreuen, damit die Massnahmen des Bundesrats die beabsichtige Wirkung erzielen können.
Aktuelle Informationen zur Organisation vor Ort erhalten Sie via ordentliche Informationskanäle der Schulen, Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die örtlichen Ansprechpersonen, Für Ihr Verständnis und die Befolgung unserer Regelung danken wir Ihnen! Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Lage.
Freundliche Grüsse
Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat
Beat Jörg


2. März 2020

Informationen zum Coronavirus

Am Dienstag, 25. Februar 2020, wurde in der Schweiz der erste Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Der Kanton Uri beteiligt sich zusammen mit den anderen Kantonen und dem Bundesamt für Gesundheit an den Massnahmen zur Prävention einer Übertragung des Virus auf weitere Personen. Vor diesem Hintergrund gelangen wir mit diesem Infoschreiben an Sie. Es soll Sie auf die derzeit wichtigsten Grundsätze mit Blick auf den Schulbetrieb in Uri aufmerksam machen.
Grundsätzlich liegt der Fokus aktuell bei den Vorsichtsmassnahmen, wie sie für jede Grippe gelten, zunächst bei der Hygiene. Hier gilt:

  • Hände waschen: Sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife waschen oder ein Hand-Desinfektionsmittel benützen.
  • Nicht in Hände niesen: In ein Papier-Taschentuch niesen oder husten oder – falls keines vorhanden ist – in die Armbeuge.
  • Kontakte minimieren: Den Kontakt mit Personen vermeiden, die Atembeschwerden oder Husten haben. Grössere Menschenansammlungen wenn möglich meiden, wie beispielsweise Sportveranstaltungen oder öffentliche Verkehrsmittel.
  • Informationen: Die lokalen Weisungen und Empfehlungen beachten. Das gilt auch für Reisen.
  • Wann soll man zum Arzt? Bei Symptomen (Atembeschwerden, Husten oder Fieber) nicht mehr in die Öffentlichkeit gehen und umgehend – zuerst telefonisch – die Hausärztin, den Hausarzt oder das Kantonsspital Uri kontaktieren.
Sollten Sie als Eltern fragen, ob ihr hustendes Kind zur Schule kommen soll oder nicht, nehmen Sie mit dem Hausarzt telefonischen Kontakt auf. Ganz allgemein gilt in der momentanen Phase, das Kind lieber einmal mehr als zu wenig zu Hause zu behalten oder nach Hause zu schicken. Weitere Massnahmen sind vorläufig nicht nötig. Das Bundesamt für Gesundheit ist aktuell daran, eine schweizweite Informationskampagne zu den Präventionsmassnahmen durchzuführen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
https://bag-coronavirus.ch
https://www.ur.ch/mmdirektionen/62987
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html#-1330674807
www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/cc/Kampagnen...



Schulhäuser

Schulhäuser

Schulhaus Spielmatt
Schulhausstrasse 17
041 870 26 33
Schulhaus Gräwimatt
Schulhausstrasse 30
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Schulleitung

Ernst Bär
Schulhaus Gräwimatt
Schulhausstrasse 30
041 874 54 40

Sekretariat

Brigitte Stadler
Schulhaus Gräwimatt
Postfach 53
041 874 54 41